Notfallmedikamente Übersicht

Der Rettungsdienst, unendliche Weiten….

Neben der üblichen psychologischen Betreuung kann es schon einmal vorkommen, dass man in die Verlegenheit kommt und so genannte “Medikamente” einsetzen muss. Letztlich darf der geneigte Rettungsdienstmitarbeiter die Medikamente selber nicht einsetzen, da dies eine Aufgabe ist , die der Kaste der Medizinmänner (und auch Medizinfrauen) obliegt. Trotzdem wäre es nicht schlecht zu wissen, welche Substanzen man denn auf dem Auto hat.

Allgemeine Informationen zu “Notfallmedikamenten”

Die Medikamente im Rettungsdienst sind eigentlich “handelsüblich”. Man kann sie bei jedem Hausarzt, bzw. im Krankenhaus gegen diverse Krankheiten bekommen. Aufgrund verschiedener Auswahlkriterien werden halt gewisse Medikamente im Rettungsdienst mitgeführt. Zu diesen Kriterien zählen, unter anderem, ein schneller Wirkungseintritt, eine kurze Wirkdauer, eine gute Steuerbarkeit, geringe Nebenwirkungen und letzlich ein günstiger Preis.

Bis auf wenige Ausnahmen nutzen wir Arzneimittel zur intravenösen Applikation. Da die von den Notärzten “belästigten” Patienten meist einen venösen Zugang erhalten, ist dieser Zuweg in den Körper sehr praktisch. Untermgehung  des Magen-Darm-Traktes wird das Medikament direkt an die entsprechenden Stellen im Körper transportiert. Der Fachmann nennt dies dann “parenteral”, sprich “nicht enteral”, was “am Darm vorbei” bedeutet.

Einteilung der Notfallmedikamente

Um alle erdenklichen Notfallsituationen abzudecken führt der Rettungsdienst folgende Medikamentengruppen mit:

Analgetika

Sedative / Hypnotika

Antihistaminica

Herz / Kreislauf

Corticoide

Magen – Darm – Mittel

Lunge

Anästhetica

Gynäkologika

Muskelrelaxantia

Antieleptika

Infusionslösungen

Antidote

Sonstiges

mit.

In den nachfolgenden Beiträgen wird auf diese Gruppen näher eingegangen.

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