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Projekt Terasse bauen – Teil 2 -

19. Juli 2009

Das Projekt “Terasse bauen” (Teil 1) geht nach der ewig langen Regenpause endlich weiter. Es haben sich, wie üblich, viele Probleme aufgetan, die für den ambitionierten Laien nicht wirklich einfach zu lösen sind. Es gab das Problem, dass nach einem längeren Regenguß sich nicht unerhebliche Pfützen bilden. Das liegt an dem kaum durchdringbaren Lehmboden. Es mußte also erst noch eine Drainage gebaut werden. Die Nachbarin hat sich schon seit geraumer Zeit über üble Gerüche in ihrem Badezimmer beschwert. Diese Gerüche müssen von dem Fallrohr unseres Nebendaches gekommen sein.  Früher gab es da eine art Siphon, welches auch zwei Rohrstücken, welche im 45 Grad Winkel verbunden waren, bestand. Dieses Teil ist im Winter aber immer ordentlich eingefroren. Hinzu kam eine recht starke Ansammlung von Dreck und damit die Verstopfung des Rohres. Also hatte ich dieses Beuteil vor einiger Zeit entfernt. Die neuerliche Baumaßnahme war die Gelegenheit, das Regenwasser in die Zisterne abzuleiten. Nun wollte ich einfach das alte Fallrohr abmontieren, die Dachrinne ausbauen und dann wieder installieren. Nun gut, ich hätte das Gefälle umkehren müssen, das wäre ja noch recht einfach gewesen. Die Dachrinne wurde aber so intelligent eingebaut, dass zur Demontage der Dachrinne das gesamte Dach (Faserzementplatten) hätte abgebaut werden müssen. Also mußte ich das Fallrohr da belassen wo es war und am Boden in Richtung Zisterne führen. Das Rohr wird auch noch entsprechend verkleidet. Eine weitere “kleine” Schwierigkeit ist die fast beiläufige Aussage des Nachbarn, dass sich an der Nebeneingangstüre relativ nah an der Oberfläche ein Felsen befindet. Ich hatte erst gedacht, dass der lächerliche kleine Zementblock doch mittels des Bohrhammers leicht entfernen läßt. erste Messungen haben denn eine Dicke von knapp 60cm ergeben. Damit hatte ich schon Bedenken, dass Teile des Blocks Bestandteil des neuen Kellerabganges sind, welcher unter dem Anbau verläuft.

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Vergrößerung des Felsens

Nach einiger Stemmarbeit, bei der gleichzeitig noch ein Betonstreifen an der Hauswand entfernt wurde, habe ich festgestellt, dass in der Mitte des Betonklotzes wirklich ein Felsen steckt. Das Gestein ist extrem hart und kaum zu knacken. Zehn Minuten Stemmen am Felsen brachte nur minimalen Erfolg. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als die Pflastersteine maßgenau zu schmälern. Leider muß ich in dieser Ecke mit dem Pflastern anfangen, da die Türe mein höhster Punkt sein muss. Andernfalls kann ich die Türe nicht mehr öffnen, oder Regenwasser würde ins Gebäude eindringen. Hier und da muß ich auch noch eine Feuchtigkeitssperre errichten, da die ursprüngliche Sperre (Bitumenbahn) sich leicht zerbröseln läßt.

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Durch die verlegten Rohre ergeben sich weitere Schwierigkeiten. Auf einem kurzen Stück liegt das orangene Rohr doch zu nah an der Oberfläche. Ich kann nicht pflastern, ohne das Rohr zu beschädigen. es wird also eine Stufe eingebaut. Das sieht sicherlich interessant aus.

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Fischgrätenmuster

Ich hatte ebenfalls vor, die Terasse im Fischgrätenmuster, bzw. im Ellenbogenmuster zu verlegen.  Das hätte dann in etwa wie auf diesem Bild hier ausgesehen. Ich habe wie ein Wahnsinniger hin und her probiert, aber das Muster ist nach wenigen Reihen immer in Chaos abgedriftet. Irgendwann habe ich festgestellt, dass die Steine ein Verhältnis 1:2 haben müssen, also der Stein doppelt so lang wie die Kopfseite sein muss. Unsere Steine haben ein Verhältnis von 1:3. Damit scheidet das Fischgrätenformat aus. Alternativ könnte man noch das klassische schräge Fischgrätenmuster nehmen. Dafür müßte man aber sogenannte Bischofssteine haben. Das sind speziell geformte Steine für den rand. Leider kann ich diese Steine nicht aus meinen Klinkern schneiden. Also habe ich mir ein eigenes Muster “ausgedacht”. Das Muster wurde auch schon von Anja freigegeben.

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Verlegemuster

Auf dem Bild sieht das jetzt etwas schief aus, was daran liegt, dass es schief ist. Ich habe ja nur mal rumprobiert. Letzlich ist das Muster aber so, dass ein Stein langs, drei Steine quer gelegt werden. Da der Anfang einer jeden Reihe nicht gleich ist, sondern mal mit der Längsseite und mal mit der Querseite anfängt, ergibt sich ein schönes Wandermuster. Mal schauen, ob ich als Laie das auch so hinbekomme, wie ich mir das gedacht habe.

Der Beitrag wurde am Sonntag, den 19. Juli 2009 um 16:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter Kuddenberg abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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