The Rock – Stein verbiegt Eisen -
Abgelegt unter: KuddenbergBei der Arbeit am “großen Terassenprojekt” bin ich, mal wieder, auf einen verbuddelten “Schirmständer” gefunden. Bisher waren die Teile immer recht ordentlich schwer, aber relativ leicht auszugraben.
Diesmal gestaltete sich die Sache etwas schwieriger. Der Terassenbereich besteht aus einer unschönen Mischung aus bergischer Grauwacke, rotem Lehm und gelbem Lehm. Insgesamt ist das Material recht hart, für den Angriff mit der Spitzhacke aber zu weich. Man haut zwar schöne Löcher in den Boden, bewegt aber gar nichts.
Der Umstand des Untergrundes erschwerte die “Bergungsarbeit” des Brockens, Spitzname “The Rock” erheblich.
Erst einmal wurde der massive Meißel ein wenig verbogen. Das ist nicht verwunderlich, wenn man mit einem 5kg Hammer drauf rum haut. Bisher hat das aber immer anstandslos, ohne Beschädigung des Werkzeugs, gunktioniert.
Also habe ich angefangen, das Teil auszugraben, um mehr Bewegungsfreiheit zu erhalten. Der Ausgrabungsversuch wurde nach 30 Minuten abgebrochen, weil das Teil so richtig tief in dem beschissenen Kackzeug der Erde steckte. Ich versuchte also mittels einer Brechstange und einem entsprechenden Widerlager die einfachen Hebelgesetzte der Physik anzuwenden. Das ging auch ganz gut, da der Klotz anfing zu wackeln. Leider paßten Lastarm und Kraftarm nicht wirklich zusammen, das Ergebnis war einfach nicht zufriedenstellend. Also machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Hebel. Da unser Nachbar Klaus gerade mal vorbeischlenderte, wurde der direkt bezüglich eines Gerätes befragt. Nach ein wenig Überlegen kam er auf die Idee eine 2,4m lange Eisenstange zur Verfügung zu stellen. Das Teil stammt wohl von einem Gerät zum Abtransport von Heuböcken.
Erst habe ich, mittels eines massiven Steins, wieder einen schönen Hebel mit Widerlager errichtet. Nach ein paar Minuten auf dem Hochbeet und Hängen an der Stange, bewegte sich der Stein endlich. Ich habe dann, der Dramatik wege, die Sache noch einmal nachgestellt.
Natürlich bin ich nicht mit auf den Fotos, weil irgendjemand muss ja die Kamera bedienen. Aber vorstellen kann man sich das ja.
Letzlich kam ein über 100 kg und knapp 1 Meter langer Betonklotz zum Vorschein. Die bergischen Bauern haben wohl immer schon sehr solide gebaut. Ich kann mir eigentlich keinen Windstoß vorstellen, der die bei uns auf dem Grundstück vergrabenen Schirm- und Wäschespinnenständer umblasen hätte können. Da wäre eher vorher der Schirm abgebrochen. Der Einbau dieser Schirmständer hat sicherlich etwas länger gedauert. Der Ausbau hat mich 2,5 Stunden gekostet.







Hm, da wurde früher bestimmt die Hauskuh an einem Mast festgebunden!
Ich würde jedoch sagen, dass du wohl hie und da noch ein wenig tiefer buddeln solltes. Ich hab da so ein rotes Rohr entdeckt (Foto)
)
Mit der geplanten überdeckung besteht hier die Gefahr eines Rohrbruches. (wichtig mach
Gruß aus dem Reichshof
Benedikt
Na ich deke nicht, dass es da zu Problemen kommt. Das Rohr wird ca. 35 cm unter der Ziegellage liegen. Leider kann ich das Rohr auch nicht tiefer legen, da es das Ableitungsrohr vom Dach in den Brunnen ist. Da bin ich mit der Tiefe festgelegt.
Ich werde das Rohr auch noch speziell “einpacken” (einsanden) , damitt ich mit dem flächenverdichter die Sache nicht kaputt mache.
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